Unter den Beschuldigten sind ein Manager der taiwanischen Nvidia-Niederlassung, zwei Beschäftigte von Supermicro sowie Personen von Albatron Technology und Chief Telecom. Die Vorwürfe umfassen laut den Berichten unter anderem Untreue, Urkundenfälschung und Unterschlagung. Nvidia als Unternehmen wird nichts vorgeworfen.
Die AFP-Fassung nennt 74 ausgeführte Server mit fortgeschrittenen Nvidia-Chips und 56 weitere, die taiwanische Behörden an der Grenze stoppten. 50 der ausgeführten Geräte gingen über Indonesien, acht über Japan, die übrigen direkt nach China. Die B300-Zuordnung stammt aus der wiedergegebenen Bloomberg-Fassung.
Der Vorgang knüpft an die Festnahme des Nvidia-Managers Chang Ende Juli an. Forbes verwies dabei auf eine US-Anklage zu über Supermicro abgewickelten Verkäufen im Wert von 2,5 Milliarden Dollar. TaiwanPlus nennt abweichend mehr als 100 Server und bis zu sechs Jahre Haft; diese Fassung wird von den 74/56- und Fünf-Jahres-Angaben getrennt.