Die Gebühr sollte ursprünglich den Kampf gegen Katalysatordiebstahl finanzieren. Nach der Recherche brachte sie schätzungsweise 81 Millionen Dollar ein; 50,8 Millionen Dollar flossen in 234 Förderungen der Motor Vehicle Crime Prevention Authority. Mindestens 95 dieser Förderungen bezahlten rund 2.000 Flock-Kameras. Weitere 15,9 Millionen Dollar gingen an das Texas Department of Public Safety für etwa 1.200 Kameras.
Flock-Kameras lesen Kennzeichen und erzeugen zusätzlich einen Fahrzeugabdruck aus Marke, Modell, Farbe und sichtbaren Merkmalen. Polizeibehörden können die Daten laut Bericht bundesweit und ohne vorherigen Durchsuchungsbeschluss abrufen. Anbieter- und Crowdsourcing-Karten nennen unterschiedliche Gesamtbestände in Texas; diese Zahlen sind nicht direkt verrechenbar.
Mehrere Abgeordnete erklärten, sie hätten der Zweckgebühr nicht mit dem Ziel eines landesweiten Überwachungsnetzes zugestimmt. Der Behördenvorsitzende und Flock verteidigen die Technik als Werkzeug gegen schwere Kriminalität und bei der Suche nach Vermissten.
Abbott wies Landesstellen noch vor Veröffentlichung der Recherche an, Flock-Kameras nicht mehr aus entsprechenden Mitteln zu finanzieren. Die Anweisung betrifft vor allem staatliche Gelder; viele Kameras werden von Städten betrieben. Der Bericht nennt zudem einen Fall mutmaßlichen Missbrauchs durch einen Polizeibeamten.