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Texas finanzierte Flock-Kameras mit einer Versicherungsgebühr

Eine Recherche der Texas Tribune zeigt, wie eine 2023 beschlossene Gebühr von einem Dollar je Kfz-Versicherung mindestens 30 Millionen Dollar in Flock-Kennzeichenkameras lenkte. Die zuständige Behörde bewilligte mindestens 3.200 Kameras. Gouverneur Greg Abbott ordnete an, die Finanzierung durch Landesbehörden zu stoppen.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 31. August 2026

Die Gebühr sollte ursprünglich den Kampf gegen Katalysatordiebstahl finanzieren. Nach der Recherche brachte sie schätzungsweise 81 Millionen Dollar ein; 50,8 Millionen Dollar flossen in 234 Förderungen der Motor Vehicle Crime Prevention Authority. Mindestens 95 dieser Förderungen bezahlten rund 2.000 Flock-Kameras. Weitere 15,9 Millionen Dollar gingen an das Texas Department of Public Safety für etwa 1.200 Kameras.

Flock-Kameras lesen Kennzeichen und erzeugen zusätzlich einen Fahrzeugabdruck aus Marke, Modell, Farbe und sichtbaren Merkmalen. Polizeibehörden können die Daten laut Bericht bundesweit und ohne vorherigen Durchsuchungsbeschluss abrufen. Anbieter- und Crowdsourcing-Karten nennen unterschiedliche Gesamtbestände in Texas; diese Zahlen sind nicht direkt verrechenbar.

Mehrere Abgeordnete erklärten, sie hätten der Zweckgebühr nicht mit dem Ziel eines landesweiten Überwachungsnetzes zugestimmt. Der Behördenvorsitzende und Flock verteidigen die Technik als Werkzeug gegen schwere Kriminalität und bei der Suche nach Vermissten.

Abbott wies Landesstellen noch vor Veröffentlichung der Recherche an, Flock-Kameras nicht mehr aus entsprechenden Mitteln zu finanzieren. Die Anweisung betrifft vor allem staatliche Gelder; viele Kameras werden von Städten betrieben. Der Bericht nennt zudem einen Fall mutmaßlichen Missbrauchs durch einen Polizeibeamten.