Die Studie fragte nach Aufgaben, die KI fast vollständig oder vollständig anstelle einer Kollegin, eines Kollegen oder eines Auftragnehmers erledigt. Am häufigsten wurde diese Verlagerung bei Datenanalyse genannt; dort betraf sie 7,1 Prozent der Aufgaben. Der Wert von einem Fünftel sagt deshalb nicht, dass ein Fünftel der Arbeit wegfällt.
Die Nutzung selbst streut nach Tätigkeit: Epoch nennt 57 Prozent für das Entwerfen von Systemen und Software und 25 Prozent für das Führen von Aufzeichnungen. Die deutsche Rezeption nennt außerdem 46 Prozent bei Datenanalyse und 39 Prozent beim Lesen von Arbeitsdokumenten.
66 Prozent der Ergebnisse wurden unverändert oder nur geringfügig bearbeitet übernommen. Zeitersparnis meldeten Beschäftigte bei 37 Prozent der Aufgaben, bei denen KI nur einen Teil erledigte, und bei 53 Prozent der Aufgaben, die sie größtenteils oder vollständig übernahm.
Die Erhebung lief im wahrscheinlichkeitsbasierten Ipsos-KnowledgePanel und wurde auf die erwerbstätige US-Bevölkerung gewichtet. Alle Angaben sind Selbstauskünfte; weder Ergebnisqualität noch Zeitersparnis wurden gemessen. Epoch weist selbst darauf hin, dass Nacharbeit und berichtete Zeitersparnis nicht konsistent zusammenhängen.