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Nvidias Rack soll in den Orbit: SpaceXAI nennt für den Satelliten AI1 ein Vera-Rubin-NVL72 als Nutzlast – 150 kW Spitze, 110 m² Radiator

Nvidia hat am 24. August 2026 mitgeteilt, dass SpaceXAI die neue Vera-CPU einsetzt, um seine Grok-Infrastruktur mit Vera Rubin auszubauen – und dass dieselbe Architektur als orbit-optimiertes NVL72-Rack die Rechen-Nutzlast des Satelliten „Starmind AI1“ bilden soll. Am selben Tag berichtete heise die inzwischen auf der SpaceX-Seite stehenden Eckdaten des Satelliten: 150 kW Spitzen- und 120 kW Durchschnittsleistung für die Rechen-Nutzlast, 70 m Spannweite, 110 m² entfaltbarer Flüssigkeits-Radiator, sonnensynchrone Umlaufbahn – und der ausdrückliche Vorbehalt, dass der Rechen-Anbieter austauschbar bleibt. Geflogen ist nichts: Die Partnerschaft wurde am 4. August 2026 angekündigt, Prototypen sind für Anfang 2027 vorgesehen, Serienfertigung für später im selben Jahr.

Die Ankündigung vom 24. August: Nvidia teilte mit, SpaceXAI setze die Vera-CPU ein, um agentische KI zu beschleunigen. igor’sLAB gibt die Eckdaten wieder: 88 Olympus-Kerne, bis zu 1,2 TB/s Speicherbandbreite über LPDDR5X und – nach Nvidias eigener Angabe – die 1,8-fache Geschwindigkeit gegenüber x86-Prozessoren. Die Grok-Infrastruktur soll auf Vera Rubin ausgebaut werden, angestrebt werden „mehrere Gigawatt“ Rechenkapazität; das ist eine Zielgröße, keine installierte Leistung. Der Starmind-Satellit erscheint in derselben Mitteilung als erstes Orbital-Projekt auf Basis eines für den Orbit optimierten NVL72-Rack-Systems. Wir haben die zugehörige GlobeNewswire-Mitteilung („SpaceXAI Adopts NVIDIA Vera CPU to Accelerate Agentic AI at Massive Scale“, 24.08.2026) zweimal angefragt; beide Abrufe liefen in einen Zeitüberlauf.

Die Satellitendaten: Auf der Starmind-Seite von SpaceX (www.spacex.com/spacexai/starmind) stehen laut heise vom 24. August 2026 folgende Werte für AI1 – 150 kW Spitzen- und 120 kW Durchschnittsleistung der Rechen-Nutzlast, 70 m Spannweite bei 20 m entfalteter Höhe, ein entfaltbarer Flüssigkeits-Radiator von 110 m² und eine sonnensynchrone Umlaufbahn (SSO). Notebookcheck hatte dieselben Werte bereits am 11. Juli 2026 von derselben Seite referiert und nennt zusätzlich eine Bahnhöhe von rund 600 km sowie Laserlinks zur Datenübertragung zwischen den Satelliten. Beide Rezeptionen heben denselben Vorbehalt hervor: Die Rechenhardware sei herstelleroffen – neben Nvidia komme auch Teslas beziehungsweise Terafabs 2-nm-Chip D3 in Betracht.

Der Zeitplan: Die Partnerschaft zwischen SpaceX und Nvidia für die Rechen-Nutzlast von Starmind AI1 wurde am 4. August 2026 angekündigt – Vera-CPUs und Rubin-GPUs, wie Interesting Engineering unter Berufung auf die Mitteilungen und X-Beiträge beider Unternehmen berichtet. Prototypen-Tests sind für Anfang 2027 vorgesehen, die Serienfertigung für später im selben Jahr. SpaceX hat nach derselben Darstellung eine Genehmigung für bis zu eine Million Rechenzentrums-Satelliten in Höhen zwischen 311 und 1.243 Meilen beantragt.

⚠️ Was wir nicht bestätigen konnten: Die Primärquelle selbst. Die Seite www.spacex.com/spacexai/starmind rendert ihren Inhalt per JavaScript; unser Abruf liefert nur das Wort „SpaceX“ zurück – ein Abruf-Artefakt, kein toter Link, weshalb die URL im Beleg bleibt. Mehrere Aggregatoren berichten abweichend, die Spitzenleistung sei um 67 Prozent auf rund 250 kW (175 kW im Mittel) angehoben worden, bei 75 m Solarpanelen und 30 m langen Radiatoren. Weder heise (24.08.) noch Notebookcheck (11.07.) stützen das; wir führen deshalb die 150/120-kW-Werte und halten die Abweichung ausdrücklich fest.