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Starmind AI1 soll 150 kW für KI im All bereitstellen

Nvidia und SpaceXAI planen für den Satelliten Starmind AI1 ein orbitoptimiertes Vera-Rubin-NVL72-Rack. Für die Rechennutzlast werden 150 Kilowatt Spitzen- und 120 Kilowatt Durchschnittsleistung, 70 Meter Spannweite und ein 110 Quadratmeter großer Flüssigkeitsradiator genannt. Prototypen sollen Anfang 2027, die Serienfertigung später folgen; die Hardware bleibt austauschbar.

Nvidia kündigte am 24. August den Einsatz der Vera-CPU in SpaceXAI-Infrastruktur an und nennt Starmind AI1 als erstes Orbitalprojekt auf Basis eines für den Orbit angepassten NVL72-Systems. Für Vera werden 88 Olympus-Kerne und bis zu 1,2 Terabyte pro Sekunde Speicherbandbreite angegeben; die Geschwindigkeitsangabe stammt von Nvidia.

Heise und Notebookcheck geben für AI1 150 Kilowatt Spitzen- und 120 Kilowatt Durchschnittsleistung der Rechennutzlast an. Hinzu kommen 70 Meter Spannweite, 20 Meter entfaltete Höhe, ein 110 Quadratmeter großer Radiator und eine sonnensynchrone Umlaufbahn. Notebookcheck nennt außerdem rund 600 Kilometer Bahnhöhe und Laserlinks.

Die Partnerschaft zwischen SpaceX und Nvidia wurde am 4. August angekündigt. Prototypentests sind für Anfang 2027 vorgesehen, die Serienfertigung für später im Jahr. Ob und wann das Projekt umgesetzt wird, ist damit offen. Außerdem soll die Rechenhardware austauschbar bleiben; als Alternative wird ein Terafabs-D3-Chip genannt.